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Preis für Mitarbeiterinnen

Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Behindertenseelsorge Gießen konnten sich über eine besondere Anerkennung freuen. Alina Maus (im Bild links)  und Emily Franke (rechts)  wurden von der Bürgerstiftung Mittelhessen für ihr Engagement ausgezeichnet.

Seit zwei Jahren bringen sie sich mit großem Einsatz bei Ausflügen und Reisen ein und unterstützen dabei Menschen mit Behinderung auf vorbildliche Weise, erklärte Daniela Bauernfeind-Enders (Mitte) von der Behindertenseelsorge.

Die Bürgerstiftung Mittelhessen hat bereits zum 13. Mal ihren Ehrenamtspreis verliehen und dabei 71 junge Menschen aus der Region für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet, darunter 30 junge Menschen, welche sich in der Evangelischen Kirche engagieren. Mit dem Preis würdigt die Stiftung Jugendliche und junge Erwachsene, die sich oft schon über viele Jahre hinweg ehrenamtlich einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander leisten. „Sie sind alle Vorbilder und ein unersetzlicher Bestandteil unserer Gesellschaft“, betonte der Vorsitzende der Stiftung, Oliver Manger, in seiner Ansprache und richtete seinen Dank direkt an die engagierten jungen Menschen.

„Wir sind sehr dankbar, dass Alina Maus und Emily Franke den Preis persönlich vor Ort entgegennehmen konnten, und gratulieren ihnen herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung. Ihr Engagement ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie wichtig und wertvoll ehrenamtliche Arbeit für unsere Gesellschaft ist“, sagte Daniela Bauernfeind-Enders

Alina Maus unterstützt und organisiert sie inklusive Freizeit- und Reiseangebote der Behindertenseelsorge damit Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung ermöglicht werden. Die Studentin ist über das Ehrenamtsprojekt „Sales Angels“, das von Dr. Alexander Haas, Professor für Marketing an der Justus-Liebig-Universität Gießen, ins Leben gerufen wurde. Ziel des Projektes ist es, engagierte Studierende mit gemeinnützigen Organisationen zu vernetzen, um gesellschaftliches Engagement zu fördern und praktische Erfahrungen vermittelt.

Das Beispiel von Alina Maus zeigt, so Daniela Bauernfeind-Enders von der Evangelischen Behindertenseelsorge wie vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann. Gerade in der Behindertenseelsorge reicht Ehrenamt weit über die persönliche Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung hinaus. Tätigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit, der Organisation von Projekten und Veranstaltungen, der Netzwerkarbeit oder der digitalen Kommunikation leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Inklusion zu stärken. „Der Kontaktaufbau sollte möglichst einfach und niedrigschwellig gestaltet werden, damit engagierte Menschen und Organisationen schnell zueinanderfinden können“, erklärt Prof. Alexander Haas. Dass aus einer ersten Kontaktaufnahme eine so erfolgreiche Zusammenarbeit entstanden ist, freue alle Beteiligten.

Auch die Evangelische Kirche setzt auf die ehrenamtliche Mitwirkung vieler Menschen. Dekanin Carolin Kalbhenn unterstreicht die Bedeutung ehrenamtlicher Mitarbeit: „Ehrenamtliches Engagement, Hilfsbereitschaft und Partizipation bilden einen wichtigen Grundpfeiler unseres Miteinanders in der Kirche“.

„Das starke und vielfältige Engagement junger Menschen zur Förderung der Inklusion ist eine wichtige Ressource für unsere Gesellschaft und oft genügt bereits ein kleiner erster Schritt, um etwas zu bewegen“, ergänzt Daniela Bauernfeind-Enders.

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